Warenkorb 0

Herzlichen Glückwunsch! Deine Bestellung ist für den kostenlosen Versand qualifiziert. Sie sind 45 zł von kostenlosem Versand entfernt.
Sorry, sieht so aus, als hätten wir nicht genug von diesem Produkt.

Privatkunde
Geschäftskunde
Bitte geben Sie eine gültige USt-IdNr. ein.
Zwischensumme Kostenlos
Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet

R-Alpha-Liponsäure aus Natriumlipoat

R-Alpha-Liponsäure aus Natriumlipoat

ALLGEMEINES

  • Schwefelhaltige Fettsäure (mit Carboxygruppe) und Thioalkohol (mit Thiolgruppe)
  • In Mitochondrien („Kraftwerke“ unserer Zellen“) vorhanden
  • Löslich in Fett und Wasser (kann daher die Blut-Hirnschranke passieren)
  • Eigensynthese nur in kleinen Mengen möglich (aus Oktansäure und L-Cystein)
  • Kommt vor als (ineinander umwandelbare)
    • Dihydroliponsäure DHLA (reduzierte Form)
    • Liponsäure LA (oxidierte Form) sowie als
  • Bestandteil der Coenzyme Lipoamid (oxidiert) und Dihydrolipoamid (reduziert) à Lipoamid = Liponsäure + Lysin
  • S- vs R-Alpha-Liponsäure: R-Alpha-Liponsäure (RALA) ist die natürliche, körpereigene Form, S-Alpha-Liponsäure ist die synthetische Variante. Allerdings hat nur die R-Alpha-Liponsäure gesundheitsfördernde Wirkungen, wohingegen die S-Alpha-Liponsäure keine Funktion hat bzw. eher belastend für den Körper ist, da sie den positiven Wirkungen der RALA entgegenwirken und Insulinresistenz fördern kann.

 

VORTEILE VON R-ALPHA-LIPONSÄURE ALS NATRIUM-LIPOAT

Gewöhnliche R-Alpha Liponsäure ist sehr instabil und beginnt oft bereits während des Verarbeitungsprozesses zu einem unlöslichen Polymer zu zerfallen. Daher verwenden wir eine hochreine, stabilisierte R-Alpha Liponsäure als Natrium-R-Lipoat.

Diese sogenannten Na-RALA ist deutlich bioverfügbarer (Studien zu vergleichbaren Produkten haben eine 21-fach erhöhte Bioverfügbarkeit festgestellt) als eine einfache, unstabilisierte R-Alpha-Liponsäure gemessen an der maximalen Blutplasma-Konzentration (Cmax) und zudem zu 100% frei von S-Alpha Liponsäure. Das Natriumsalz ist zudem im Gegensatz zum Kaliumsalz (K-RALA) vollständig wasserlöslich und bedarf daher keiner Hilfsstoffe.

Die für die Herstellung von Na-RALA notwendigen zusätzlichen Verarbeitungsschritte sorgen im Gegensatz zur Herstellung von racemischer Alpha-Liponsäure außerdem für eine besonders gründliche Reinigung, so dass der Wirkstoff im Ergebnis frei von Rückständen ist.

 

 

WIRKUNGEN

 

 

 a)     Liponsäure wirkt antioxdativ (nicht enzymatisches Antioxidans) und unterstützt synergistisch andere Antioxidantien:

 

b)     Liponsäure regeneriert andere Antioxidantien:

 

 

c)     Liponsäure spielt eine zentrale Rolle in der körpereigenen Entgiftung:

  • Entgiftung Phase I: Liponsäure ist beteiligt an der Entsorgung von Radikalen und reaktiven Metaboliten
  • Entgiftung Phase II und III (Chelatbildung): Liponsäure komplexiert Metalle wie Eisen, Kupfer, Quecksilber und Cadmium und ist beteiligt an deren Ausleitung

 

 

 

  

d)     Liponsäure und Cofaktor-Effekte:

  • Energiegewinnung: Liponsäure ist Bestandteil des Coenzyms Liponamid
    • im Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex und (PDH)
    • im 2-Oxoglutarat- oder α-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex (OGDC)
  • Aminosäurenstoffwechsel: Liponsäure ist Bestandteil des Coenzyms Lipoamid
    • im Verzweigtkettige-α-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex (BCKDC) beim Abbau verzweigtkettiger Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin
    • im Glycin Cleavage System (GCS) beim Abbau von Glycin
    • im 2-Oxoadipat Dehydrogenase Komplex beim Abbau von Lysin

 

 

INDIKATIONEN FÜR RALA-SUPPLEMENTIERUNG

  •  Radikalbelastung allgemein
  • Schadstoffentgiftung (z.B. Schwermetallbelastung)
  • Nervensystem (z.B. Funktionsstörungen peripherer Nerven)
  • Polyneuropathie (inkl. Chemotherapie-induzierte CIPN)
  • Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Down-Syndrom
  • Psychische Belastungen (z.B. Stress, Schizophrenie)
  • Diabetes mellitus
    • Förderung der Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie,
    • Förderung der Glukoseaufnahme ins Muskelgewebe,
    • Steigerung der Empfindlichkeit von Glukose gegenüber Insulin
  • Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Arteriosklerose)
  • Augenerkrankungen (z.B. Grauer Star)
  • Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis C)
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Altern
  • Onkologie
  • Adipositas

 

 

 

  

MÖGLICHE NEBEN- & WECHSELWIRKUNGEN

  • 200 mg je kg Körpergewicht sind bei Langzeitzufuhr als sicher anzusehen
  • In Einzelfällen und insbesondere bei schneller parenteraler (= Infusion) Zufuhr: Kopfdruck, Atembeklemmung, Übelkeit, Magenbeschwerden und/oder Durchfall möglich
  • Einfluss auf Schilddrüsenfunktion mit Senkung der Schilddrüsenhormone, v.a. wenn gleichzeitig T4 gegeben wird (Quelle: Studie Segermann J 1991: ALA reduziert T4-induzierte T3-Bildung um 56 %; University of Maryland: „Alpha-lipoic acid may lower levels of thyroid hormone. Blood hormone levels and thyroid function tests should be monitored closely in people taking thyroid hormones who are also taking alpha-lipoic acid“)

 

Folgende Wechselwirkungen könnten auftreten:

  • Chelatbildung mit Eisen-, Magnesium- und Calcium-Präparaten bei gleichzeitiger Einnahme – daher auf einen zeitlichen Abstand von 1-2 Stunden achten
  • Abschwächung der Wirkung durch Metallionen-Komplexbildung (z.B. Cisplatin, Isoniazid, Cycloserin, D-Penicillamin)
  • Verstärkung der Wirkung von Insulin und oralen Antidiabetika bei sehr hoher Dosierung (führt zu Blutzucker-Abfall)
  • Zuckermolekül-Komplexe (z.B. Fructose-, Glukose- und Ringerlösung)
  • Lösungen, die mit SH-Gruppen bzw. Disulfidbrücken reagieren

 

Keine ausreichenden Daten liegen vor bzgl.:

Schwangere und Stillende (nur unter strikter Indikationsstellung!) sowie bei ernsten Leber- und Nierenerkrankungen. Hier sollte die Einnahme daher immer mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden. 

 
 

URSACHEN & FOLGEN VON LIPONSÄURE-MANGEL

 Mögliche Ursachen

  • Erniedrigte Zufuhr (z.B. Ernährungsfehler, Resorptionsstörungen)
  • Erhöhter Verbrauch (z.B. bei Krankheit)
  • Synthesestörung

 Mögliche Folgen

  • Zellschäden
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Störung der Glucose-Verwertung
  • Nierenerkrankungen

 

DOSIERUNG

  • Der genaue Liponsäure-Bedarf zusätzlich zu Ernährung und Eigensynthese ist nicht bekannt und von vielen Faktoren abhängig (wie Zufuhr, Synthese, individuelle Situation); die u.g. Bandbreiten sind der aktuellen Studienlage entnommen.
  • Zufuhr über Nahrung für medizinisch-therapeutische Effekte nicht ausreichend
  • Bioverfügbarkeit liegt bei oraler Aufnahme bei ca. 70% - durch Beimischung von Bioenhancern wie Pipern kann diese signifikant erhöht werden
  • Präventive Dosierung: 100-300 mg
  • Therapeutische Dosierung: 600-1200 mg