· Zink-Methioninsulfat: Bestimmte Aminosäuren, insbesondere Methionin, Cystein oder Histidin, zeigen einen deutlich fördernden Einfluss auf die Zinkaufnahme [vgl. Lönnerdal B. Dietary factors influencing zinc absorption. J Nutr 2000; 130 (Suppl.): 1378S - 1383S]. Diese Aminosäuren können Zink auch in Anwesenheit von Phytaten in gelöster, resorbierbarer Form halten.
· Zink-Gluconat: Im Rahmen einer Pharmakokinetikstudie untersuchten Neve et al. (1993) an zehn gesunden Probanden die Serum-Zinkprofile nach oraler Gabe von sechs Zubereitungsformen von Zinksulfat und Zinkgluconat, jeweils verabreicht in einer 45 mg Zink äquivalenten Dosis [vgl. Neve J, Hanocq M, Peretz A, Abi Khalil F, Pelen F. Etude de quelques facteurs influencant la biodisponibilité du zinc dans les formes pharmaceutiques à usage oral. J Pharm Belg 1993; 48 (1): 5 - 11]. Den Ergebnissen zufolge könnte die Verteilung der gesamten Zinkdosis auf mehrere Einzeldosen die Gesamtverfügbarkeit von Zink steigern. Insgesamt stellten die Autoren eine geringfügig bessere Bioverfügbarkeit von Zinkgluconat gegenüber Zinksulfat fest.
· Zink-Picolinat: Zinkpicolinat ist Zink gebunden an die Picolinsäure - eine organische Verbindung, die zu den Heterocyclen gezählt wird. Barrie et al. [vgl. Barrie SA, Wright JV, Pizzorno JE, Kutter E, Barron PC. Comparative absorption of zinc picolinate, zinc citrate and zinc gluconate in humans. Agents Actions 1987; 21 (1 - 2): 223 - 228] fanden in einer Probandenstudie an 15 gesunden Freiwilligen bei jeweils 4-wöchiger, doppelblinder Verabreichung von Zinkgluconat, Zinkpicolinat, Zinkcitrat oder Plazebo lediglich für das Picolinat eine signifikante Erhöhung der Zinkspiegel in den Haaren, im Urin und den Erythrozyten.
· Zink-Bisglycinat: Zinkbisglycinat ist ein Zinkchelat mit der Aminosäure Glycin und kann dadurch die Darmwand besonders gut durchdringen. Zink Bisglycinat ist daher eine der wirksamsten Zinkformen. Für den Körper bzw. den Magen scheint es gut verträglich, was auch die Einnahme bei Magenproblemen ermöglicht. Eine Studie zeigte eine um 43% erhöhte Bioverfügbarkeit verglichen mit dem bereits gut absorbierbaren Zinkgluconat auf (vgl. Capdor J, Foster M, Petocz P, Samman S. Zinc and glycemic control: a meta-analysis of ran-domised placebo controlled supplementation trials in humans. Journal of trace elements in medicine and biology: rgan of the Society for Minerals and Trace Elements. 2013 Apr;27(2):137-42).
· Zink-Aspartat: Kruse-Jarres et al. zeigten eine bessere Aufnahme des Zinks durch Zinkaspartat als Zinkchlorid und Zinksulfat [vgl. Kruse-Jarres JD, Herr D, Vocke G, Baur B, Baur J, Waldmann D. Die Resorption von Zink und Magnesium durch den Intestinaltrakt. In: Henschel WF, Editor. Die Rolle von Kalium-Magnesium-Aspartat in der operativen Medizin und Intensivtherapie: 10 Jahre Erfahrungen mit Inzolen. Stuttgart: Schattauer-Verlag, 1977: 49 - 59.].
· Zink-Lysinat
· Zink-Ascorbat: Zinkascorbat ist ein Zinksalz, das Ascorbinsäure (Vitamin C) und Zink kombiniert. Diese Verbindung kann besonders leicht vom Körper aufgenommen werden und trägt zur Verbesserung der Funktion des Immunsystems bei.
· Zink-Acetat: Bei Zinkacetat handelt es sich um das Zinksalz der Essigsäure und ist eine Zinkverbindung, die besonders gut vom Darm in die Blutbahn resorbiert wird.
· Zink-Malat: Organisches Zink als Fruchtsäurechelat, bei dem das Zink an Äpfelsäure gebunden ist. Es handelt sich um eine besonders schnell bioverfügbare und verträgliche Zink-Form.
Z Zink-Lactat: Zinklaktat, das durch Sättigung von Milchsäure hergestellt wird, ist eine lösliche und daher gut bioverfügbare Form von Zink und enthält 23,4% elementares Zink.