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NOVASOL® Curcumin – warum die Form über die Aufnahme entscheidet

NovaSOL® Curcumin aus Kurkuma mit hoher Bioverfügbarkeit

Warum bei Curcumin nicht nur die Menge, sondern vor allem die Bioverfügbarkeit zählt

Curcumin gehört zu den am intensivsten untersuchten Pflanzenstoffen weltweit. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich die Wissenschaft mit seiner Rolle in unterschiedlichsten biologischen Prozessen. Heute existieren zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die Curcumin unter anderem im Zusammenhang mit oxidativem Stress, Entzündungsprozessen, Stoffwechsel, Gehirn und Gelenken untersuchen.

Trotz dieses enormen wissenschaftlichen Interesses gibt es bei Curcumin eine entscheidende Herausforderung: seine vergleichsweise geringe Bioverfügbarkeit.

Denn bei Curcumin ist nicht allein entscheidend, wie viel eines Pflanzenstoffes eingenommen wird. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie viel davon der Körper tatsächlich aufnehmen kann.

Genau deshalb rückt bei Curcumin neben der Dosierung zunehmend ein anderer Faktor in den Mittelpunkt: die Formulierung.

Und damit die Frage: Wie muss Curcumin aufbereitet sein, damit es dem Körper möglichst gut zur Verfügung steht?

Bioverfügbarkeit – was nach der Einnahme passiert

Zwischen der Einnahme und dem Blutkreislauf liegt ein komplexer biologischer Weg.

Ein Pflanzenstoff muss zunächst freigesetzt werden, sich im Verdauungstrakt verteilen und anschließend die Darmbarriere überwinden. Gleichzeitig kann ein Teil bereits im Darm und in der Leber verstoffwechselt werden.

Als Bioverfügbarkeit bezeichnet man vereinfacht das Ausmaß, in dem ein aufgenommener Stoff schließlich im Blutkreislauf verfügbar wird.

Bei Curcumin liegt genau hier die Herausforderung.

Curcumin als Herausforderung – und wie die Natur den Weg zeigt

Curcumin ist fettlöslich und löst sich deshalb nur begrenzt im wässrigen Milieu unseres Verdauungstrakts.

Unser Körper kennt dieses Problem jedoch auch von anderen fettlöslichen Stoffen. Während der Fettverdauung entstehen mithilfe von Gallensäuren sogenannte Mizellen.

Dabei handelt es sich um winzige Strukturen, die fettlösliche Moleküle in einer wässrigen Umgebung transportierbar machen und damit ihre Aufnahme unterstützen.

Genau dieses natürliche Prinzip greift die NovaSOL®-Technologie auf.

NovaSOL®-Technologie – Curcumin bereits mizellar formuliert

Bei NovaSOL® wird Curcumin bereits vor der Einnahme in mikroskopisch kleine Mizellen eingebettet.

Dadurch kann der fettlösliche Pflanzenstoff im Verdauungstrakt wesentlich besser verteilt werden. Untersuchungen zeigen, dass insbesondere die verbesserte Löslichkeit nach der Verdauung einen wichtigen Beitrag zur höheren Bioverfügbarkeit mizellarer Curcumin-Formulierungen leisten kann.²

Der entscheidende Unterschied liegt also nicht im Curcumin selbst, sondern in seiner Formulierung.

Und genau dieser Unterschied lässt sich messen.

185-fach höhere Bioverfügbarkeit gegenüber nativem Curcumin

Wie groß der Unterschied sein kann, untersuchten Schiborr und Kollegen in einer randomisierten Crossover-Humanstudie mit 23 gesunden Erwachsenen.

Die Teilnehmer erhielten zu unterschiedlichen Zeitpunkten jeweils 500 mg Curcuminoide als natives Curcumin, mikronisiertes Curcumin oder als mizellare Formulierung. Anschließend wurden über 24 Stunden die Curcuminoid-Konzentrationen im Blut bestimmt.¹

Das Ergebnis:

Mikronisiertes Curcumin erreichte im Durchschnitt eine etwa 9-fach höhere Bioverfügbarkeit als natives Curcumin.

Bei der mizellaren Formulierung lag sie über alle Teilnehmer hinweg sogar 185-fach höher.¹

Die Studie zeigt damit eindrucksvoll, welchen Einfluss die Formulierung darauf haben kann, wie viel Curcumin nach der Einnahme im Blutkreislauf verfügbar wird.

Eine weitere randomisierte Crossover-Humanstudie verglich später unterschiedliche Curcumin-Formulierungen miteinander. Auch hier erreichte mizellares Curcumin eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als natives Curcumin – in dieser Untersuchung lag die gemessene AUC 57-fach höher.²

Damit wird ein Punkt besonders deutlich:

Die Milligrammzahl allein erzählt bei Curcumin nur einen Teil der Geschichte. Mindestens genauso interessant ist die Frage: In welcher Form wird Curcumin eingenommen?

Aber wofür ist Curcumin überhaupt interessant?

Eine bessere Aufnahme ist natürlich nur dann spannend, wenn auch der Pflanzenstoff selbst wissenschaftlich interessant ist.

Und genau hier wird Curcumin spannend: Viele Humanstudien beschäftigen sich mit biologischen Prozessen und gesundheitlichen Bereichen, die für den Menschen unmittelbar relevant sind.

Gelenke und Beweglichkeit

Besonders intensiv untersucht wird Curcumin im Zusammenhang mit Kniearthrose.

In einer achtwöchigen, randomisierten und placebokontrollierten Studie mit 101 Erwachsenen berichtete die Curcumin-Gruppe unter anderem stärkere Verbesserungen bei Knieschmerzen als die Placebogruppe.³

Auch weitere klinische Untersuchungen und aktuelle Auswertungen zeigen positive Signale bei Schmerzen, Gelenkfunktion und Steifigkeit – wobei sich die verwendeten Curcumin-Formulierungen und Studiendesigns teilweise deutlich unterscheiden.

Stoffwechsel

Auch beim Stoffwechsel zeigen sich interessante Ergebnisse.

Metaanalysen randomisierter Studien berichten, dass Curcumin bei Menschen mit Stoffwechselstörungen unter anderem mit Veränderungen von Nüchternblutzucker, HbA1c und bestimmten Blutfettwerten in Verbindung gebracht wird.

In einer aktuellen Metaanalyse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes sank der Nüchternblutzucker im Durchschnitt um rund 11,5 mg/dl und der HbA1c-Wert um etwa 0,54 Prozentpunkte gegenüber der Kontrollgruppe.⁴

Auch bei Insulinresistenz und LDL-Cholesterin wurden in verschiedenen Auswertungen Veränderungen beobachtet. Die Ergebnisse fallen jedoch je nach Ausgangssituation, Dosierung und verwendeter Curcumin-Formulierung unterschiedlich aus.

Entzündungsprozesse und oxidativer Stress

Ein weiterer großer Forschungsbereich beschäftigt sich mit Entzündungsprozessen und oxidativem Stress.

Metaanalysen berichten nach einer Curcumin-Supplementierung unter anderem niedrigere Werte bestimmter Entzündungsmarker wie hs-CRP und IL-6.⁵

Auch Marker des oxidativen Stoffwechsels werden untersucht. Dazu gehört beispielsweise Malondialdehyd (MDA), das als Marker für oxidative Veränderungen von Lipiden verwendet wird.⁵

Damit wird Curcumin heute nicht mehr ausschließlich als einfaches „Antioxidans“ betrachtet. Wissenschaftlich interessant ist vielmehr, wie der Pflanzenstoff mit unterschiedlichen zellulären Regulations- und Signalwegen interagiert.

Gehirn und Gedächtnis

Auch die kognitive Gesundheit ist Gegenstand klinischer Forschung.

In einer 18-monatigen, placebokontrollierten Studie mit Erwachsenen ohne Demenz wurde eine bioverfügbare Curcumin-Formulierung untersucht. Die Curcumin-Gruppe zeigte Verbesserungen bei Gedächtnis und Aufmerksamkeit gegenüber Placebo. Gleichzeitig wurden mithilfe von PET-Untersuchungen Veränderungen bestimmter Amyloid- und Tau-Signale in einzelnen Hirnregionen beobachtet.⁶

Auch Metaanalysen randomisierter Studien beschäftigen sich inzwischen mit dem Zusammenhang zwischen Curcumin und kognitiver Leistungsfähigkeit.⁷

Die Datenlage ist damit interessant, muss jedoch differenziert betrachtet werden. Nicht jede Curcumin-Formulierung besitzt dieselbe Bioverfügbarkeit, und auch Dosierungen, Einnahmedauer und untersuchte Personengruppen unterscheiden sich zwischen den Studien.

Bei Curcumin entscheidet nicht nur, was enthalten ist

Die Curcumin-Forschung zeigt besonders deutlich, warum bei Pflanzenstoffen nicht allein die Menge betrachtet werden sollte.

Zwischen Einnahme und tatsächlicher Verfügbarkeit im Organismus liegen Löslichkeit, Verdauung, Aufnahme und Stoffwechsel.

Genau hier setzt die mizellare Formulierung von NovaSOL® an.

Humanstudien zeigen, dass sich die Bioverfügbarkeit von Curcumin durch die Formulierung erheblich verändern kann.

Damit hat sich auch die wissenschaftliche Fragestellung rund um Curcumin weiterentwickelt: Nicht nur wie viel Curcumin aufgenommen wird, sondern in welcher Form es vorliegt, kann entscheidend dafür sein, wie viel davon dem Körper tatsächlich zur Verfügung steht.

Quellen

[1] Schiborr C, Kocher A, Behnam D, Jandasek J, Toelstede S, Frank J. The oral bioavailability of curcumin from micronized powder and liquid micelles is significantly increased in healthy humans and differs between sexes. Molecular Nutrition & Food Research. 2014;58(3):516–527.

[2] Flory S, Sus N, Haas K, et al. Increasing Post-Digestive Solubility of Curcumin Is the Most Successful Strategy to Improve its Oral Bioavailability: A Randomized Cross-Over Trial in Healthy Adults and In Vitro Bioaccessibility Experiments. Molecular Nutrition & Food Research. 2021;65(24):e2100613.

[3] Lopresti AL, Smith SJ, Jackson-Michel S, Fairchild T. An Investigation into the Effects of a Curcumin Extract (Curcugen®) on Osteoarthritis Pain of the Knee: A Randomised, Double-Blind, Placebo-Controlled Study. Nutrients. 2022;14(1):41.

[4] Tabatabaei-Malazy O, et al. Curcumin Attenuates Hyperglycemia and Inflammation in Type 2 Diabetes: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Nutrients. 2024;16(23):4177.

[5] Meta-analytische Untersuchungen zu Curcumin, Entzündungsmarkern und oxidativem Stress.

[6] Small GW, Siddarth P, Li Z, et al. Memory and Brain Amyloid and Tau Effects of a Bioavailable Form of Curcumin in Non-Demented Adults: A Double-Blind, Placebo-Controlled 18-Month Trial. American Journal of Geriatric Psychiatry. 2018;26(3):266–277.

[7] Wang et al. The effect of curcumin supplementation on cognitive function: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. 2025.